Ko Yao Noi 11. - 12. Dezember 2004
(Fotos Ko Yao Noi)

Am 11. Dezember liessen wir uns zu einem Bootssteg in Phuket fahren. Dort hielten wir Ausschau nach unserem Boot, welches uns nach Ko Yao Noi bringen sollte. Die Verständigung mit den Einheimischen funktionierte auch hier einwandfrei, obwohl sie gar kein Englisch sprachen! Das Boot war voll gepackt mit frischem Fisch und anderen Lebensmitteln für die Bewohner der Insel. Unsere Rucksäcke wurden kurzerhand aufs Dach geschnallt und dienten den Passagieren auf dem Dach als Kopfkissen!

Man muss wissen, dass Ko Yao Noi eine ziemlich kleine Insel ist, welche bis jetzt fast völlig vom Tourismus verschont blieb. So verwunderte es auch nicht, dass nur insgesamt vier Touristen auf dem Boot waren.

Wir erwarteten auf Ko Yao Noi das Paradies auf Erden. So kam es anfangs auch... Als wir bei unserer Unterkunft ankamen, erstreckte sich ein ca. 5km langer Sandstrand vor unseren Augen und kein Mensch war weit und breit zu sehen - himmlisch! Doch bald mussten wir feststellen, dass wir bei Flut angekommen waren. Mit einsetzender Ebbe kam ein zirka 150m breiter Gürtel mit spitzen Steinen zum vorschein, welcher ein baden verunmöglichte (siehe Foto).

Unsere Unterkunft war eine einfache Bambushütte mit Veranda und Moskitonetz. So hatten wir uns das Backpacker-Leben vorgestellt - oder doch nicht? Tanja befiel ein leichtes Unbehagen als sie realisierte, dass eigentlich alles Ungetier in unsere Hütte eindringen konnte und wir nur ein Moskitonetz dagegen halten konnten. So war es auch nicht hilfreich, dass sich eine riesige Spinne in Inneraum der Bambushütte gemütlich gemacht hatte! Als wir am nächsten Tag noch von anderen Touristen hörten, dass sie Ratten in der Hütte hatten, war das Thema Bambushütte erledigt.

So kam es, dass wir unser Reiseprogramm änderten und kurzerhand mit dem Boot nach Krabi übersetzten. Zusammenfassend kann man sagen, dass Ko Yao Noi eine wunderschöne Insel für Naturliebhaber ist bei welchen baden an zweiter Priorität steht - also nichts für uns!